vor 16 Stunden
Bankman-Fried bittet Supreme Court um Aufhebung der Einziehung von 11 Milliarden Dollar
SBF Takes His $11 Billion Fine to the Supreme Court: 'Victims Did Not Lose Money'
Benzinga

Sam Bankman-Fried hat beim Supreme Court ein neues Verfahren und die Aufhebung einer Einziehungsanordnung über 11 Milliarden Dollar beantragt, die mit seiner Verurteilung wegen Betrugs im Zusammenhang mit FTX verbunden ist. Bankman-Fried argumentiert, die Staatsanwaltschaft habe Beweise für Kundenverluste vorgelegt, nachdem das Gericht ihn daran gehindert hatte, zu zeigen, dass FTX-Investitionen diese Verluste hätten decken können. Er argumentiert, dass ein finanzieller Schaden im Betrugsfall der Regierung nicht nachgewiesen werden musste. Daher seien die Beweise zu den Kundenverlusten irrelevant und voreingenommen gewesen. Bankman-Fried argumentiert ausserdem, die Einziehungsanordnung über 11 Milliarden Dollar sei eine übermässige Geldstrafe, die der Achte Verfassungszusatz verbiete. Sein Anwalt Jeffrey Fisher sagte CNN, die Opfer hätten kein Geld verloren. Fisher sagte, Bankman-Fried habe dies im Prozess nicht klarstellen können. Das Berufungsgericht des 2. US-Bundesbezirks wies beide Argumente im Juni 2026 einstimmig zurück. Das Berufungsgericht bestätigte Bankman-Frieds Verurteilung und die 25-jährige Haftstrafe. Der Supreme Court wird die Berufung später in diesem Jahr prüfen. Die Berufung stützt sich stark auf eine Entscheidung des Supreme Court aus dem Jahr 2025, in der es um einen Regierungsauftragnehmer ging, der wegen Überweisungsbetrugs verurteilt worden war, weil er bei einem Vertrag über das Streichen einer Brücke falsche Bescheinigungen eingereicht hatte. Der Supreme Court entschied, dass Betrugsbeklagte keinen wirtschaftlichen Schaden beabsichtigt haben müssen, um verurteilt zu werden. Bankman-Fried erkennt diese Entscheidung an. Er argumentiert, sie stütze seine Position, weil die Staatsanwaltschaft keine Beweise für Verluste vorlegen sollte, wenn Angeklagte ihnen nicht mit Beweisen entgegentreten können, dass keine Verluste entstanden sind. Bankman-Fried beantragte im Juni 2026 über das Begnadigungsbüro des US-Justizministeriums eine Begnadigung. Präsident Donald Trump sagte der New York Times im Januar, er habe keine Pläne, eine Begnadigung zu gewähren. Bankman-Fried gab bis 2025 Interviews für Fox Business und die New York Sun. Eine Jury verurteilte ihn 2024, weil er Milliarden Dollar an FTX-Kundengeldern an seinen Hedgefonds Alameda Research weitergeleitet hatte. Die Gelder flossen in riskante Investitionen, politische Spenden und persönliche Ausgaben.
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