August 07, 08:50

Verluste durch Krypto-Hacks erreichen im Juli 247,4 Mio. US-Dollar – Coldcard-Hack führt

July crypto hack losses hit $247.4M, with Coldcard breach the largest

CoinNess

Kernaussagen

Krypto-Hacks verursachten im Juli Verluste von 247,4 Mio. US-Dollar – die zweithöchste Monatssumme in diesem Jahr. Daten von DefiLlama zeigen, dass der Gesamtbetrag mehr als dreimal so hoch war wie die 75 Mio. US-Dollar im Juni. Galaxy Digital schätzte, dass der Coldcard-Hack Schäden von bis zu 2.055 BTC beziehungsweise rund 132,39 Mio. US-Dollar verursachte. Zu den weiteren Verlusten im Juli gehörten 24 Mio. US-Dollar bei AFX und 9 Mio. US-Dollar bei Bonzo Lend.

Warum es wichtig ist: Hohe Verluste im Zusammenhang mit Wallets könnten das Vertrauen in Tools zur Selbstverwahrung schwächen und die Nachfrage nach stärkeren Sicherheitskontrollen erhöhen.

Marktstimmung

bärisch, stressgeprägt, ereignisgetrieben, volatil.

Begründung: Krypto-Hacks verursachten im Juli Verluste von 247,4 Mio. US-Dollar und verstärkten damit die Sorgen über Sicherheitsrisiken.

Vergleichbare historische Fälle

Im Dezember 2023 setzte schädlicher Code im Ledger Connect Kit Nutzer betroffener dezentralisierter Anwendungen einem Risiko aus. Ledger stellte innerhalb von 40 Minuten nach Entdeckung des Exploits eine Fehlerbehebung bereit. (Ledger) (ledger.com) Der Ledger-Vorfall betraf eine Bibliothek für Verbindungssoftware, während sich der aktuelle Vorfall auf geschätzte Verluste durch einen Sicherheitsverstoß bei einer Cold Wallet konzentriert.

Folgewirkungen

Hohe Verluste im Zusammenhang mit Wallets könnten zu einer stärkeren Überprüfung von Sicherheitspraktiken bei Wallets und verbundenen Softwarekomponenten führen. Falls Folgeprüfungen eine gemeinsame Schwachstelle feststellen, könnten sich die Sicherheitsbedenken über die direkt betroffenen Wallets hinaus ausweiten.

Chancen & Risiken

Chancen: Falls Wallet-Anbieter überprüfte Maßnahmen zur Behebung veröffentlichen, kann die abgeschlossene Behebung ein Signal sein, um die normale Wallet-Aktivität wieder aufzunehmen. Stärkere Sicherheitskontrollen könnten das Vertrauen der Nutzer verbessern, nachdem Schwachstellen behoben wurden.

Risiken: Falls die Schadensschätzungen steigen oder weitere betroffene Wallets auftauchen, kann der Verzicht auf Transaktionen über potenziell exponierte Wallet-Abläufe das operationelle Risiko begrenzen. Nutzern könnten weitere Verluste entstehen, falls eine gemeinsame Schwachstelle ungelöst bleibt.

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