vor 4 Stunden

Schätzungen zu Ethereum-Clients widersprechen sich inmitten von Forschungen zum Datenschutz bei Validatoren

Ethereum's client diversity picture fractures under incompatible estimates

CryptoSlate

Eine Momentaufnahme auf Clientdiversity.org vom 16. Sept. zeigte drei widersprüchliche Schätzungen für den größten Ethereum-Konsens-Client. Blockprint schätzte Teku auf 99,83 %. Miga Labs schätzte Lighthouse auf 51,32 %. Rated schätzte Teku auf 53,86 %. Laut dem archivierten Repository von Blockprint wurde dessen Klassifikator nach dem Electra-Upgrade von Ethereum ungenau. Das Repository betrachtet das Projekt als eingestellt. Dennoch kennzeichnete Clientdiversity.org das Blockprint-Panel als täglich aktualisiert. Ethereums Leitlinien zur Client-Diversität zufolge könnte ein Client, der von mehr als 33 % der Nodes genutzt wird, einen Verlust der Finalität verursachen. Ein kritischer Fehler in einem Client mit einer Zweidrittelmehrheit könnte eine falsche Chain finalisieren. Forscher benötigen Daten zu Validatoren und Stimmgewicht, weil sichtbare Node-Zahlen nicht zeigen, wie viel Stake jeden Client stützt. Miga's Crawler findet Peers und fordert Metadaten der Clients an. Firewalls, abgelehnte Verbindungen, Lücken bei der Erkennung und wechselnde Peer-IDs können die Abdeckung begrenzen. Rated gruppiert Validator-Schlüssel nach Einzahlungsadresse und ordnet diese Gruppen über Transaktionsrecherchen, Block-Graffiti und freiwillige Offenlegung Entitäten zu. Rated zufolge gibt es für diese Zuordnung auf höherer Ebene keine Standardmethode. Buterins Forschungsbeitrag vom Juli schlägt vor, das aktive Validator-Register jeden Tag mit neuen Validator-Schlüsseln neu aufzubauen. Der Vorschlag würde Zero-Knowledge-Proofs für Aktualisierungen von Guthaben und Auszahlungsbedingungen einsetzen. Außerdem wären verdeckende Commitments vorgesehen, um öffentliche Verknüpfungen zwischen Auszahlungsadressen und früheren Validator-Aktivitäten zu verhindern. Ethereums Datenschutz-Roadmap ist noch nicht abgeschlossen und kann geändert werden. Eine USENIX-Studie aus dem Jahr 2025 stellte fest, dass vier Beobachter-Nodes während einer dreitägigen Messung mehr als 15 % der Ethereum-Validatoren lokalisieren konnten. Nethermind prüfte eine private Client-Berichterstattung, die Validator-Entscheidungen verschlüsseln und nur aggregierte Ergebnisse offenlegen würde. Das Projekt identifizierte Sampling, Fake-Daten, Software-Attestierung, Entschlüsselungsinstanzen und Performance als ungelöste Fragen. Private Client-Berichterstattung würde für sich genommen nicht messen, ob ein Unternehmen viele voneinander unabhängige Validator-Schlüssel kontrolliert.

This content is an AI-generated summary/analysis for informational purposes only and does not constitute investment advice.