vor 12 Stunden
Coinbase bringt Bitcoin- und Ethereum-Futures im Perpetual-Stil in die USA, während CME klagt
Multi-trillion-dollar offshore engine driving 90% of crypto trading arrives in America – and CME is suing to crush it
CryptoSlate

Kernaussagen
Coinbase begann, auf seiner CFTC-regulierten Derivatebörse US-Futures im Perpetual-Stil anzubieten, beginnend mit Nano-Kontrakten auf Bitcoin und Ethereum. Coinbase beziffert Perpetual Futures nach einigen Messgrößen auf mehr als 90 % des Derivatevolumens, während Derivate rund 80 % des gesamten Kryptohandels ausmachen. Die CFTC genehmigte KalshiEXs BTCPERP am 29. Mai und veröffentlichte eine Grundsatzerklärung, mit der sie andere Börsen einlud, ähnliche Kontrakte einzuführen. Die CFTC gab ausgewiesenen Kontraktmärkten am 12. Juni einen bedingten Weg, Verfallsdaten aus bestehenden Krypto-Futures im Perpetual-Stil zu entfernen. CME verklagte die CFTC und Chairman Michael Selig am 18. Juni, um die Kalshi-Anordnung und die Grundsatzerklärung in einem Verfahren aufheben zu lassen, in dem noch kein Urteil ergangen ist.
Warum es wichtig ist: Regulierter Perpetual-Zugang könnte Hebel, Funding und Preisfindung auf US-Handelsplätze verlagern, sofern der Rechtsrahmen hält.
Marktstimmung
neutral, regulatorikgetrieben, volatil.
Begründung: Die Klage von CME verlangt von einem Richter, die Kalshi-Anordnung und die Grundsatzerklärung aufzuheben, was den regulierten US-Perpetual-Zugang unsicher hält.
Vergleichbare historische Fälle
2017 zertifizierte CME Bitcoin-Futures selbst für einen Start am 18. Dezember, und die San Francisco Fed sagte später, der Start der CME-Futures sei mit dem Preishoch von Bitcoin zusammengefallen und habe zu einer Umkehr der Preisdynamik beigetragen. (San Francisco Fed) Der Unterschied besteht darin, dass die aktuellen US-Produkte Funding im Perpetual-Stil und automatische Liquidationen nutzen, während das CME-Produkt von 2017 ein Futures-Kontrakt mit Laufzeit war.
Folgewirkungen
Der wichtigste Übertragungskanal sind Funding-Sätze, weil Funding Spot-, ETF- und terminierte Futures-Aktivität in Richtung gehebelter Perpetual-Positionierung ziehen kann. Wenn US-Funding-Sätze von Offshore-Funding-Sätzen abweichen, könnten Händler diese Lücke als Signal für fragmentierte Liquidität und unterschiedliche Hebelnachfrage werten. Wenn Liquidationssysteme während Volatilität Zwangsaufträge auslösen, könnten Spotpreise empfindlicher auf Margendruck reagieren.
Chancen & Risiken
Chancen: Wenn das Gericht die Kalshi-Anordnung und die Grundsatzerklärung unangetastet lässt, könnte regulierte Perpetual-Liquidität zu einem stärkeren Zugangssignal werden. Das Beobachten des Fundings vor dem Aufbau gehebelter Exponierung verringert das Risiko, anhaltende Funding-Kosten zu zahlen.
Risiken: Wenn das Gericht die Anordnung aufhebt oder sich der CFTC-Weg ändert, kann eine geringere Abhängigkeit von inländischer Perpetual-Liquidität das Ausführungsrisiko begrenzen. Wenn Funding-Lücken zwischen Handelsplätzen größer werden, können kleinere Positionsgrößen das Liquidationsrisiko senken.
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