August 24, 20:16

Hyperliquid Group fordert einheitlichen US-Rahmen für Perpetual-Kontrakte

Hyperliquid Lobbying Group Calls for Unified US Perps Framework

CoinMarketCap

Kernaussagen

Das Hyperliquid Policy Center veröffentlichte am 25. Aug. ein formelles Kommentarschreiben, in dem es die SEC und die CFTC aufforderte, Perpetual-Kontrakte gemeinsam zu regulieren. Die Gruppe erklärte, dass die Aufsichtsbehörden Perpetual-Kontrakte anhand ihrer wirtschaftlichen Struktur und nicht anhand des zugrunde liegenden Vermögenswerts klassifizieren sollten. Den Angaben in dem Schreiben zufolge haben die HIP-3-Märkte von Hyperliquid ein Handelsvolumen von mehr als 480 Milliarden US-Dollar und ein Open Interest von etwa 4 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Preisdaten von The Block zeigen, dass HYPE um ungefähr 40 % zulegte, nachdem Präsident Donald Trump Hyperliquid am 20. Aug. öffentlich unterstützt hatte.

Marktstimmung

neutral, regulatorikgetrieben.

Begründung: Das Hyperliquid Policy Center forderte die SEC und die CFTC auf, einen gemeinsamen Rahmen für Perpetual-Kontrakte zu verabschieden.

Vergleichbare historische Fälle

Anträge auf eine gemeinsame regulatorische Behandlung führen typischerweise zu einem längeren politischen Prozess und nicht zu einer unmittelbaren Marktveränderung. Unterschied: Bei diesem Vorschlag handelt es sich um ein formelles Kommentarschreiben, daher bleibt eine Reaktion der SEC und der CFTC unsicher.

Folgewirkungen

Ein einheitlicher Rahmen könnte die Unsicherheit darüber verringern, welche Registrierungen Börsen für Perpetual-Kontrakte benötigen. Sollten die Aufsichtsbehörden unterschiedliche Ansätze beibehalten, könnten Börsen weiterhin mit Compliance- und Rechtsunsicherheit konfrontiert sein.

Chancen & Risiken

Chancen: Beobachten, ob die SEC und die CFTC auf die Forderung nach einem gemeinsamen Rahmen reagieren. Ein einheitlicher Ansatz könnte die regulatorische Klarheit für Handelsplätze für Perpetual-Kontrakte verbessern.

Risiken: Entwicklungen im CME-Verfahren und in der Debatte über die Zuständigkeit der Behörden beobachten. Anhaltende Uneinigkeit könnte klarere Regeln für Perpetual-Kontrakte verzögern.

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