August 21, 01:37
Arbitrum führt Adresssperren für dedizierte Unternehmenschains ein
Arbitrum adds transaction-blocking feature for enterprise chains
CoinNess

Kernaussagen
Arbitrum hat am 20. August das ArbOS-61-Elara-Upgrade implementiert. Das Upgrade ermöglicht es Betreibern dedizierter Arbitrum-Chains, Transfers oder Smart-Contract-Aufrufe von bestimmten Adressen zu blockieren. Bei Bedarf können Betreiber eingeschränkte Adresslisten von TRM Labs oder Chainalysis integrieren. Die Funktion ist auf Arbitrum One und Arbitrum Nova deaktiviert und betrifft daher derzeit keine allgemeinen Nutzer. Das Upgrade erhöht außerdem das auf Stylus basierende Limit für die Größe von Smart Contracts auf Arbitrum One von 24 KB auf 96 KB.
Marktstimmung
neutral, technologiegetrieben.
Begründung: Die Funktion zum Blockieren von Transaktionen ist auf Arbitrum One und Arbitrum Nova deaktiviert.
Vergleichbare historische Fälle
Berechtigungsbeschränkte Blockchain-Funktionen unterstützen typischerweise Compliance-Anforderungen, ohne die Aktivität in öffentlichen Netzwerken zu verändern. Das aktuelle Upgrade könnte sich unterscheiden, wenn Betreiber dedizierter Chains Adressbeschränkungen in großem Umfang einführen.
Folgewirkungen
Die Funktion könnte dedizierte Arbitrum-Chains für Unternehmen und andere Akteure geeigneter machen, die Transferkontrollen benötigen. Wenn Betreiber eingeschränkte Adresslisten einführen, könnten Compliance-Anforderungen die Funktionsweise von Anwendungen auf diesen Chains prägen.
Chancen & Risiken
Chancen: Beobachten, ob Betreiber dedizierter Chains die Funktion zum Blockieren von Adressen einführen. Eine breitere Einführung könnte auf eine stärkere Nachfrage nach Compliance-orientierter Arbitrum-Infrastruktur hindeuten.
Risiken: Beobachten, ob Adressbeschränkungen den Anwendungszugang auf dedizierten Chains beeinflussen. Beschränkungen könnten die Verfügbarkeit von Transaktionen für Nutzer auf Chains einschränken, die diese aktivieren.
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