September 03, 09:15
Linqto-Gründer wegen mutmaßlichen 450-Millionen-Dollar-Betrugs vor dem Börsengang angeklagt
Linqto Founder Faces Federal Charges Over Alleged $450,000,000 Pre-IPO Price Inflation Fraud Scheme
The Daily Hodl

Bundesstaatsanwälte haben den Linqto-Gründer William Sarris wegen Betrugs- und Verschwörungsdelikten angeklagt. Die Anklageschrift wirft Sarris vor, die Aktienkurse privater Unternehmen manipuliert und Kunden überhöhte Aufschläge berechnet zu haben. Die Staatsanwaltschaft behauptet, das System sei von 2020 bis 2025 betrieben worden. Linqto vermarktete den Zugang zu Beteiligungen an privaten Unternehmen, von denen erwartet wurde, dass sie schließlich an die Börse gehen. Die Staatsanwaltschaft wirft Sarris vor, eine künstliche Knappheit erzeugt und Linqtos Preismodell geändert zu haben, während er den Kunden sagte, sie zahlten Marktpreise. Die mutmaßliche Strategie brachte mehr als 450 Millionen Dollar von über 13.000 Kunden ein. Die Staatsanwaltschaft behauptet, Sarris habe im Januar 2025 Aktien verkauft, die den Kundenbeständen zugeteilt waren, ohne die Kunden zu informieren. Linqto meldete bis Mitte 2025 Insolvenz an. Sarris muss sich in zwei Fällen wegen Wertpapierbetrugs, in einem Fall wegen Broker-Dealer-Betrugs und in einem Fall wegen Überweisungsbetrugs verantworten. Für jedes dieser Delikte gilt eine Höchststrafe von 20 Jahren Haft. Zudem wird ihm Verschwörung im Zusammenhang mit Wertpapierbetrug, Broker-Dealer-Betrug, Betrug an den Vereinigten Staaten und Geschäften mit nicht registrierten Investmentgesellschaften vorgeworfen.
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