August 25, 19:27

Kraken zufolge erhielten Nutzer Dust von einer sanktionierten HTX-Wallet

Kraken Says Users Received 'Dust' From Sanctioned HTX Wallet

Bitcoin Magazine

Kraken erklärte, Nutzer hätten winzige Beträge einer sanktionierten Kryptowährung von einer mit HTX verbundenen Wallet erhalten. Arkham Intelligence identifizierte in diesem Monat 12.000 Überweisungen von der Wallet an Adressen, die mit Kraken verbunden sind. Kraken bezeichnete die Aktivität als Dusting-Angriff. Dabei werden kleine Mengen Kryptowährung an zahlreiche Wallet-Adressen gesendet, um diese zu verfolgen und zu deanonymisieren. Kraken erklärte, die Aktivität habe wahrscheinlich darauf abgezielt, sanktionierte Gelder auf andere Plattformen zu verteilen und Compliance-Prüfungen auszulösen. Kraken zufolge könnten die Angriffe bei vielen Nutzern vollständige Kontosperrungen und operative Störungen verursachen. Kraken erklärte, seine Kunden seien kurzzeitig von ihren Konten ausgesperrt gewesen. Das Compliance-Team von Kraken stellte den Zugang wieder her, während es die sanktionierten Gelder weiterhin wie vorgeschrieben zurückhielt. Kraken erklärte, das Unternehmen arbeite mit Behörden zusammen, um zu verhindern, dass die Angriffe ihre beabsichtigte Wirkung entfalten. Arkham identifizierte die Wallet als mit HTX verbunden, und zwar anhand von Adressen, die HTX öffentlich für seinen Reserve-Nachweis offengelegt hatte. HTX ist eine chinesische Börse, die früher unter dem Namen Huobi bekannt war. Die Europäische Union sanktionierte HTX im Juli, weil europäische Behörden erklärten, die Börse habe Russen dabei geholfen, Sanktionen zu umgehen. Kraken erklärte, jüngste Dusting-Angriffe von HTX-eigenen Wallets hätten offenbar darauf abgezielt, von Großbritannien und der EU sanktionierte Gelder auf andere Plattformen zu verteilen und die gesamte Branche zu diskreditieren. Dusting kommt seit Jahren vor. Im Jahr 2022 sendete eine mit Tornado Cash verbundene Wallet einen Tag nach der Sanktionierung der Coin-Mixing-Anwendung durch das US-Finanzministerium Ethereum an Prominente. Zu den betroffenen Prominenten gehörten Jimmy Fallon, Logan Paul und Coinbase-CEO Brian Armstrong. US-Behörden erklärten, sie würden die Prominenten, die die sanktionierte Kryptowährung erhalten hatten, nicht strafrechtlich verfolgen.

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