September 01, 09:55

Singapur erwägt Anerkennung ausländisch regulierter Stablecoins im MAS-Rahmen

Singapore Weighs Recognizing Foreign-Regulated Stablecoins under MAS Framework

Cointelegraph

Singapur erwägt, einige ausländisch regulierte Stablecoins im Rahmen der Monetary Authority of Singapore (MAS) anzuerkennen. Gemeinsam von einem singapurischen und einem ausländischen Emittenten ausgegebene Stablecoins könnten zugelassen werden, wenn die damit verbundenen Risiken ausreichend gemindert sind. Die MAS erwägt außerdem, eine begrenzte Zahl ausländisch ausgegebener Stablecoins anzuerkennen, die nach vergleichbaren ausländischen Rahmenwerken reguliert werden. Die MAS verwies auf einen möglichen Einsatz dieser Stablecoins bei grenzüberschreitenden Wholesale-Transaktionen. Die MAS eröffnete am Dienstag eine öffentliche Konsultation. Die Konsultation umfasst Änderungen am Payment Services Act zur Umsetzung des Stablecoin-Rahmens. Der Rahmen von 2023 erfasste auf eine einzelne Währung lautende Stablecoins, die in Singapur ausgegeben und an den Singapur-Dollar oder eine G10-Währung gekoppelt sind. Die MAS hatte zuvor verlangt, dass qualifizierende Stablecoins ausschließlich in Singapur ausgegeben werden. Die MAS verwies auf Schwierigkeiten, regulatorische Gleichwertigkeit und Kooperation mit anderen Rechtsordnungen herzustellen. Sie verwies außerdem auf technische Herausforderungen bei der Rückverfolgung des Ursprungs vermischter Stablecoins. Die MAS nannte Schwierigkeiten bei der Feststellung, ob ausländische Reserven Rücknahmeanfragen erfüllen würden. Die vorgeschlagenen Anforderungen betreffen die wertmäßige Stabilität durch Reserven. Sie betreffen das Kapital der Emittenten. Sie betreffen die Rücknahme zum Nennwert. Sie betreffen die Offenlegung durch Emittenten. Nur im Rahmen zugelassene Emittenten dürften sich als MAS-regulierte Stablecoin-Emittenten vermarkten. Nur diese Emittenten dürften ihre Token als MAS-regulierte Stablecoins kennzeichnen. Die MAS schlägt vor, Emittenten die Zahlung von Zinsen auf regulierte Stablecoins zu verbieten. Sie schlägt vor, Emittenten zur Durchführung von Stresstests zu verpflichten. Sie schlägt vor, Emittenten zur Erstellung von Sanierungs- und geordneten Abwicklungsplänen zu verpflichten. Emittenten müssten Kundengelder schützen, die vor der Ausgabe der entsprechenden Stablecoins eingegangen sind. Stablecoins außerhalb des speziellen Rahmens blieben nach den bestehenden Regeln digitale Zahlungstoken. Die MAS nimmt bis zum 16. Okt. öffentliche Stellungnahmen entgegen.

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